September 2007


Viele die eine Kapitalanlage suchen, stehen Anlagen in Investmentfonds recht abwartend gegenüber. Vielfach besteht noch das Vorurteil, dass Fonds grundsätzlich mit erhöhten Risiken im Zusammenhang stehen.

Fakt ist jedoch, dass vielmehr eine gezielte Anlagestrategie eingesetzt werden muss,  um Risiken zu begrenzen und gleichzeitig die Chancen der Märkte nutzen zu können. Kurzfristige Geldanlagen beinhalten meist eher ein Risiko, da Wertschwankungen nicht immer effizient aufgefangen werden können.

Wer jedoch über einen längeren Zeitraum investiert bleiben kann wie es für Aktienfonds empfehlenswert ist, geht ein kalkulierbares Risiko ein. Mit Aktienfonds werden grundsätzlich höhere Renditen erwirtschaftet, als vergleichsweise bei risikoärmeren Anlageformen.

Grundsätzlich besteht immer ein gewisses Risiko, dass der Anleger mit Verlusten rechnen muss. In wieweit eine gewählte Anlage tatsächlich als relativ sicher eingestuft werden kann, wird durch kurzfristige Wertschwankungen festgelegt.

So können nicht nur Aktien sondern auch Anleihen bis zur Fälligkeit bestimmten Kursschwankungen ausgesetzt sein und derjenige, der in Anlagen mit kurzfristig stärkeren Schwankungen anlegt kann meist auf lange Sicht mit einer höheren Rendite rechnen.  Wer da einer durchweg geringen Schwankungsbreite den Vorzug gibt, kann parallel dazu auch nicht mit hohen Erträgen rechnen.

Bereits bei der Wahl des individuell passenden Fonds spielt das Anlageziel eine besondere Rolle. Verfolgt man das Ziel, den Wert des angelegten Kapitals über einen langen Zeitraum zu halten oder will man das Geld als Startkapital nutzen, aus dem nach Jahren ein größeres Vermögen werden soll, erweist sich eine längergfristige Anlage als empfehlenswert. Ist das Anlageziel fixiert, kann sich der Investor ein Bild über den Zeitrahmen machen, der dafür benötigt wird.

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Wer in einen geschlossenen Fonds anlegen möchte, sollte die Grundprinzipien nicht außer Acht lassen. Denn geschlossene Fonds sind anders konzipiert als offene Fonds und wenden sich in erster Linie an Investoren, die ihr Kapital über einen langen Zeitraum entbehren können.

So wird bei einem geschlossenen Fonds lediglich eine begrenzte Zahl an Anteilscheinen ausgegeben. Ist das zuvor festgelegte Fondsvolumen erreicht, wird die Ausgabe eingestellt. Nicht zu unterschätzen ist auch, dass der Anleger, der schnell wieder “flüssig” sein muss, nicht die Möglichkeit hat, seine Anteilscheine wie bei einem offenen Fonds wieder zurück geben zu können. Von Seiten der jeweiligen Fondsgesellschaft besteht dem Anleger gegenüber keine rechtliche Verpflichtung dazu. Vielmehr muss man sich dann selber um den Verkauf an Dritte oder an einem sogenannten Zweitmarkt kümmern. Hier ist jedoch das Prinzip von Angebot und Nachfrage preisbestimmend und kann unter Umständen zu Verlusten führen.

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Fonds bezeichnen Vermögen, das gemeinschaftlich angelegt werden soll mit dem Ziel, weiteres Kapital zu bilden unter Einbeziehung von Chancen und Risiken der Märkte.

Dabei stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. So können mit Hilfe der Gemeinschaft, die sich zu Personengesellschaften zusammen schließen können, gemeinschaftlich bestimmte Objekte gekauft oder erstellt werden. Dem Anlageschwerpunkt entsprechend kann dann von einem (geschlossenen) Immobilien-, Schiffs-, Biomasse- oder Windkraftfonds gesprochen werden.

Wem nur geringe Mittel zur Verfügung stehen, kann dennoch die Chance nutzen, sich an einer Vielzahl von Wertpapieren zu beteiligen. Auf diese Weise werden Risiken reduziert, die sonst entstehen, wenn man in einzelne Anlagen investiert.

Eine Kapitalanlagegesellschaft oder eine Investmentaktiengesellschaft “sammelt” das Geld vieler einzelner Anleger. Um dem Prinzip der Risikostreuung gerecht zu werden, werden unterschiedliche Vermögenswerte für die Investition genutzt, um dann mit dem gesamten Geld aller Anleger Kapital zu bilden.

Kauft der einzelne Anleger Investmentanteilscheine, wird er gleichzeitig zum Mitberechtigten am Fondsvermögen. Einer der Vorteile eines Investmentfonds liegt darin, dass man von einem professionellen Management profitieren kann.

Hierzulande werden Investmentfonds von in-, wie auch ausländischen Investmentgesellschaften angeboten. Fällt die Entscheidung einer Anlage zugunsten einer deutschen Gesellschaft aus, werden die geleisteten Einzahlungen einem sogenannten Sondervermögen zugeführt, das von der Kapitalgesellschaft verwaltet wird. Um den Verbraucher, sprich Anleger, zu schützen, besteht die Auflage, dass ein Sondervermögen getrennt vom eigenen Vermögen der Fondsgesllschft gehalten werden muss, um vor Verlustrisiken zu schützen.

Wer einen Fonds beurteilen will, sollte sich das jeweilige Ausschüttungsverhalten einmal näher ansehen. Sogenannte Ausschüttungsfonds geben ihre Erträge meist einmal im Jahr an die Anleger weiter. Die Vertragsbedingungen enthalten, welche Beträge jeweils im ausgeschütteten Volumen enthalten sind. Meist gehören Dividenden, Zinsen und Kursgewinne aus dem Verlauf von Wertpapieren dazu, wobei die Anlagepolitik eines Fonds darüber entscheidet, in welchem Maße ausgegeben wird.

Von einem Wiederanlagerabatt ist die Rede, wenn der Anleger seinen ausgeschütteten Gewinn dem jeweiligen Fonds zur Verfügung stellt, damit dieser weiter angelegt werden kann.

Grundsätzlich nicht ausgeschüttet werden die Erträge bei akkumulierenden Fonds. Dafür wird der Gewinn von der Gesellschaft für den Kauf von weiteren Vermögenswerten verwendet.

Aktien kennzeichnen Wertpapiere, die bestimmte Anteile an einer Gesellschaft verbriefen. Hierzulange werden diese Gesellschaften auch als Kommanditgesellschaft auf Aktien (KgaA) oder als Aktiengesellschaft (AG) bezeichnet.

Wer Aktien erwirbt, erlangt den Status eines Miteigentümers und wird anteilmäßig am erwirtschafteten Gewinn beteiligt. Somit können börsennotierte Unternehmen einer Vielzahl von Anlegern gehören, die ihre Anteile entweder direkt oder über einen Fonds gekauft haben. Zu den Grundlagen eines Investmentfonds gehört, dass die “gesammelten” Gelder vieler Anleger beispielsweise in Aktien investiert werden, um auf diese Weise an den Wachstumschancen spezieller Märkte, Regionen oder Länder teilhaben zu können.

Zum Plus von Investmentfonds gehört, dass ein professionell arbeitendes Fondsmanagement dafür sorgt, unterschiedliche Aktienwerte erwerben zu können, um diese nach dem bewährten Prinzip der Risikostreuung anzulegen.

Grundsätzlich unterliegen die Kurse der angelegten Papiere den marktüblichen Schwankungen, wobei damit gerechnet werden muss, dass sich der Wert der Anteile täglich verändern kann.

Anlagen in Aktienfonds gehören zu den renditestarken Alternativen zu anderen Anlagevarianten, die somit den eher risikofreudigen Anlegertyp ansprechen. Risiken zu minimieren und gleichzeitig Wachtumschancen nutzen gehört zu den vielschichtigen Aufgaben des jeweiligen Fondsmanagers. Hohe Renditen sind in der Regel mit höheren Risiken verbunden; daher ist es erforderlich, dass vorzugsweise in erfolgreiche Unternehmen investiert wird.

Als Indikator für den Erfolg eines Aktienfonds dienen die Renditen. Die einmal im Jahr ausgeschütteten Anteile am Unternehmensgewinn und Kurssteigerungen gehen an den Anleger. Jedoch sind diese Werte nicht konstant, weil sich Erträge meist an der Wirtschafts- und Unternehmenslage orientieren. Die jeweiligen Kurswerte werden vom Prinzip der freien Marktwirtschaft, von Angebot und Nachfrage, der gehandelten Wertpapiere bestimmt.

Der Anlegertyp, der sich ein solides Basisinvestment wünscht, hat mit “Aktienfonds Europa” unter anderem auch die Möglichkeit, einen entscheidenden Grundstein für eine Wachstumsstrategie zu legen. Breit gestreut investiert dieser Fonds in europäische Aktien. Dabei wird vorzugsweise in Unternehmen investiert, die die Chancen des Wirtschaftsraumes Europas strikt nutzen und umsetzen. Wer in diesen Aktienfonds investiert, kann davon profitieren, dass ein Währungsrisiko als reduziert gilt, da ausschließlich in Europa angelegt wird.