Euro-Jahrestief dank Griechenland-Bonds-Abstufung
Die Krise der Griechen ließ in der Vergangenheit Zinsen für langfristige Darlehen purzeln. Doch aktuell sorgt die Staatspleite des Landes auch bei uns und in Europa für schlechte Nachrichten.
Die Rating-Agentur Standard and Poor’s (S&P) wertete die Kreditwürdigkeit Griechenlands ab. Die Bonds der Griechen seien nur noch Ramsch (BB+/B). Neben diesem vernichtenden Urteil wurde auch die Bonität Portugals (auf A-) abgestuft. Diese Meldung sorgte an der Frankfurter Börse für einen Absturz und auch der Euro sank auf den Jahrestiefstwert.
Der Grund für die Herabstufung liegt laut der Financial Times Deutschland in einer Unfähigkeit beider Länder, sich finanziell zu sanieren. Die Griechen müssten nötige Reformen durchbringen, doch an der Realisierung dessen hege S&P Zweifel. Letztlich sorgte auch das ewige Hin und Her um das Finanz-Rettungspaket für Griechenland für zusätzlichen Sprengstoff.
Anleger stoßen nun massenweise ihre Griechen-Bonds und portugiesischen Anleihen ab, was zur Folge hat, dass die Aktien gestern weltweit einbrachen und der Dax, der Dow sowie der Euro im Fall begriffen sind. Auf den Märkten macht sich Panik breit.