Geschönt: Hedge-Fonds haben Renditen manipuliert

Gemäß der Kölner Universität haben Hedge-Fonds ihre Renditen manipuliert, um für Investoren attraktiver zu wirken.

Das Center of Financial Research der Universität Köln hat herausgefunden, dass die untersuchten Hedge-Fonds ihre Renditen hübschen, um somit mehr Anleger anzuziehen.

Die Manipulation erfolgt durch Meldung falscher Werte an die amerikanische Börsenaufsicht. Für große Headge-Fonds besteht die Pflicht, alle 3 Monate ihr Portfolio der SEC (United States Securities and Exchange Commission) zu melden. Der Schwindel flog auf, als die Forscher die gemeldeten mit den tatsächlichen Kurswerten verglichen.

Nachgewiesen wurde, dass die meisten Fälscher aus den Bermudas und anderen Offshore-Finanzplätzen, also Ländern ohne oder nur mit mangelhafter Finanzmarktregulierung und -aufsicht, kämen. Doch auch in regulierten Finanzmärkten seien immerhin 5% der Werte geschönt worden. Die Börsenaufsicht scheint jedoch in diesem Bereich keine gute Arbeit zu leisten: Kritisiert wird vom Autor der Studie, Alexander Kempf, dass die Fonds nicht ausreichend kontrolliert werden. „Für die Fonds muss ein signifikantes Risiko bestehen, erwischt und bestraft zu werden.“ Nach dem Motto, wo kein Kläger auch kein Richter, braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn dem Betrug Tür und Tor geöffnet ist.

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