Offene Immobilienfonds: Lage durch Japan noch finsterer

Die Krise der offenen Immobilienfonds hat sich nun durch das Erdbeben und den Tsunami in Japan noch weiter verschärft. Fonds, die in japanische Immobilien investiert sind, müssen Konsequenzen ziehen.

Derzeit ist es nahezu unmöglich, Objekte in Tokio oder Immobilien in der Umgebung von Fukushima zu bewerten. Aus diesem Grund ist bereits der Uni Immo Global der Union Invest eingefroren worden. Dieser Fonds der Anlagegesellschaft der Volksbanken ist zu 14% in 7 Immobilien in Tokio investiert. Der Fonds ist 2,3 Mrd. Euro schwer und hat 44 Mio. Anteile vergeben. Eine Neubewertung und damit einhergehend eine rasche Öffnung des Fonds solle aber bald möglichst erfolgen.

Andere deutsche Fonds sind ebenfalls in Japan investiert. Jedoch sind hier die Gebäude besser verteilt und nicht so sehr auf Tokio konzentriert, wie der Uni Immo Global. Diese Fonds müssten nicht eingefroren werden, heißt es aus Expertenkreisen.

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