Kapitalanlage-Entscheidung: Spontanitätsgefälle in Deutschland
Die Norddeutschen entscheiden weniger spontan über ihre Geldanlage als jene in Deutschlands Mitte, während die Süddeutschen am ehesten das Bauchgefühl entscheiden lassen.
Was legen die Deutschen ihrer Entscheidung über Fonds, Aktien oder andere Kapitalanlagen zugrunde? Eine Untersuchung des Psephos Institutes hat sich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, wie viel Bedeutung das eigene Gefühl bei der Entscheidung für oder gegen ein Kapitalanlage-Produkt hat. Die Studie hat ergeben, dass die Süddeutschen mit 24% Bauchentscheidungen bedeutend spontaner sind als der Rest der Nation. Mittel und Westdeutschland (je 9%) sowie Ostdeutschland (8%) entschieden weniger intuitiv. Im Norden waren es sogar nur 5%.
Frauen lassen bei ihrer Anlageentscheidung der Untersuchung zufolge übrigens nur zu 8% das Gefühl mit entscheiden. Männer hingegen lassen Kollege Bauch zu 17% entscheiden.