Fonds-Verkäufe soweit das Auge reicht – gute Idee?
Derzeitig würden Fonds im großen Stil verkauft. Die Anleger sind panisch ob der Kursverluste, auch wenn der besagte „Schwarze Montag“ nur ein blassgrauer war.
Die Schwarzmalerei hilft auch nicht weiter. Und Fonds-Verkäufe führen letztlich nur dazu, dass man unter Garantie zu einem schlechten Kurs verkauft. Wer warten kann und das Geld nicht dringend braucht, der sollte besser noch etwas warten. Natürlich ist es immer möglich, dass die Kurse noch weiter fallen. Aber besonnenes Handeln ist immer noch besser, als eine Kurzschlussreaktion, die man später bereut.
Die Flucht in das sichere Gold kann man derzeitig ebenfalls beobachten. Das Edelmetall ist auf Rekordkurs. Doch auch hier gibt es ein Risiko, denn zum einen weiß man nichts über die Entwicklung des Goldkurses in der Zukunft und zum anderen wird Gold immer in Dollar gehandelt.
Die Faustregel lautet in stürmischen wie in ruhigen Zeiten, möglichst bunt anzulegen. So sind Aktien und Gold nicht grundsätzlich falsch, man sollte jedoch auch Fonds und Festgeld berücksichtigen.