Grundregeln beim Aktienkauf beachten
Mit einer Aktie erwirbt man ein Miteigentümerrecht an dem Grund- oder Stammkapitals einer Aktiengesellschaft (AG). Mit dem Nennwert der Aktie ist dann der Käufer am Unternehmen beteiligt.
Möchte man Aktien erwerben, benötigt man ein Depot bei einer Bank. Der Aktienkäufer gibt, zum Zwecke des Kaufes, eine entsprechende Order an die Bank, die das Geschäft dann für ihn abwickelt.
Wer Aktien erwirbt sollte zumindest die Basis-Informationen des Unternehmens kennen, an dem man sich beteiligen möchte. Dazu gehören der Unternehmensgegenstand, also das womit das Unternehmen handelt, der bisherige Geschäftsverlauf beziehungsweise -erfolg sowie die künftigen Erfolgsaussichten der AG. Diese Informationen kann man entweder selbst einholen oder sie sich von seinem Bankberater beschaffen lassen.
Aktienkäufe fangen an sich zu lohnen, wenn man das Risiko erhöht. Hier liegt ein enormes Gewinnpotential. Doch genauso leicht, kann man so auch sein eingesetztes Kapital wieder verlieren. Wer langfristig in Aktien investiert, hat auch gute Aussichten auf eine gute Rendite. Wer dagegen kurzfristig Aktien wieder abstößt, weil sie Verlust gemacht haben, verliert auch langfristig. Aktienkäufer sollten immer die Bereitschaft mitbringen, Kursschwankungen auszusitzen.